Ein Amser ist eine männliche Amsel.
Prima, das hat das Zeug für die Aufnahme in den Duden.
Am Frühstückstisch fragen wir dich: "Jenny, was ist heute eigentlich für ein Feiertag?" Trockene Antwort: "Weiß` ich nicht." Wir haken nach: "Jenny, heute ist der Tag der deutschen Einheit. Was ist denn da passiert? Jetzt kommt prompt: "Da haben die Deutschen Deutschland zurückerobert." Tolle Definition!
Die Werbung an einer Fensterscheibe preist an: Maniküre ab 18 EUR. Deine Freundin fragt nach, was man denn nun wirklich zahlen muss. Du antwortest kühl: Na, das kommt darauf an, wieviele Finger man hat! Okay, Jenny. Geh doch mal von 10 Fingern aus; lässt sich leicht rechnen.
Du beschreibst: Papa, der Multipla hat über dem vorderen Hinterreifen einen Kratzer! Okay Jenny, wo sollen wir jetzt suchen?
Als dein Bruder beim Mensch-ärgere-dich-nicht rausgeschmissen wird, flucht er fürchterlich. In der nächsten Runde erwischt es dich und du sagst: Siehst du, Tom, ich reg mich auch auf - aber auf ganz hohem Niveau!
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Im Kunstuntericht bist du mit deinem Werk frühzeitig fertig und gibst dem Lehrer ein zweites Bild ab; dieses Mal keine Wiese in Strichtechnik, sondern ein ganz schwarzes Bild mit dem Titel: "Vier schwarze Luftballons bei Nacht". Ich hoffe, dein Kunstlehrer besitzt ausreichend Humor.
Ich ermahne dich, nicht mit Tom zu streiten; da hast du eine Idee: "Gut, dann spielen wir zusammen - dann streiten wir schon nicht!" Prima Jenny! Warum bin ich die letzten 5 Jahre nicht draufgekommen?
Du sinnierst: Es ist eigentlich unfähr, dass der Mittelfinger Stinkefinger heißt. Er ist doch genauso viel wert, wie die anderen Finger. Stimmt, Jenny. Aber das hat er sich bestimmt nicht ausgesucht.
Am Freitag sehen wir einen Bundeswehr-Rekruten, der mit seinem Wäschesack nach Hause geht. Du fragst panisch: Ein Soldat - was ist schief gelaufen? Ich denke, gar nichts - er freut sich wahrscheinlich aufs Wochenende!
Du hast die Idee, Architektin zu werden. Deine ersten Entwürfe sind gut und ich lobe dich bzgl. deines räumlichen Vorstellungsvermögens. Wenige Tage später erklärst du mir: Wenn ich dann Architektin bin, ... Ich kläre dich auf, dass du zunächst das Abitur und dann ein Studium brauchst; es also noch ein langer Weg ist. Du bist entrüstet und sagst: Warum studieren? ich habe doch schon ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen! Stimmt, hatte ich ganz vergessen.
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